Hier schreibt der Oberbürgermeister

Liebe Brucker Bürgerinnen und Bürger,

in den letzten Tagen der Pfingstferien mussten wir uns leider mit dem Thema „Abbau von Schwimminseln“ und der Schließung von anderen Einrichtungen an den Seen in unserer Umgebung befassen. Sie können mir glauben, dass auch wir gerne eine andere Entscheidung getroffen hätten. Die Rechtslage ließ uns jedoch keine andere Möglichkeit. Es kann und darf niemand ernsthaft erwarten, dass sich Personen in verantwortlicher Position nicht nur einem möglichen Zivilverfahren, sondern auch einem Strafverfahren aussetzen. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich für Ihr Verständnis, das auf den vielen Plattformen der Medienlandschaft kommuniziert wurde und bitte diejenigen, die einem kein oder zu wenig Rückgrat vorhalten, sich selbst in die Lage zu versetzen. Da das Urteil des BGH mit den Auswirkungen alle Städte und Gemeinden betrifft, muss über deren Gremien und die Landespolitik nach einer Lösung zum Wohle der Bürger gesucht werden.

In der Stadtratssitzung im Juni haben wir den Realisierungswettbewerb zum Neubau der Grundschule West II auf den Weg gebracht sowie und auch den Realisierungswettbewerb für den Bereich der Aumühle und der Lände.

Zum Viehmarktplatz wurde letztlich ein einstimmiger Beschluss gefasst, aus meiner Sicht aber in die verkehrte Richtung. In der Sitzung sollten die Eckdaten für die Ausschreibung der Bebauung des Viehmarktplatzes auf der Basis des „Loop“-Entwurfes beschlossen und anschließend nochmals in den einzelnen Gremien vorgestellt werden. Leider wurde aber beschlossen, zunächst erst wieder in die einzelnen Ausschüsse zur Beratung zu gehen, weil eine mögliche Bebauung des südlich angrenzenden privaten Grundstücks mit einbezogen werden soll. Es besteht die große Gefahr, dass auf dem Viehmarktplatz auch in den nächsten Monaten nichts passieren wird und man schön langsam den Unmut der vielen Bürgerinnen und Bürger verstehen kann, die sich in das Projekt mit eingebracht haben und bei dem jetzt nichts vorangeht. Bei der Bilanz zu den nächsten Stadtratswahlen wird man für den Stillstand ganz sicher einen Verantwortlichen finden.

Wenn auch mit einer sehr langen Vorlaufzeit, konnten die Stadtwerke Gott sei Dank das lange Wochenende zwischen dem 20. und 23. Juni für den Umzug in die Cerveteristraße nutzen. Die offizielle Einweihung erfolgte am Freitag, den 28. Juni. Damit wurde ein fast zwei Jahrzehnte umfassendes Kapitel der Suche nach einem neuen, zukunftsweisenden Bau auf einem entsprechenden Grundstück abgeschlossen.

Zukunftsweisend dürfte auch die Begegnung von fünf Mitgliedern des Stadtjugendrates mit gleichaltrigen Jugendlichen der Partnerstädte aus Livry-Gargan und Cerveteri gewesen sein. Der Einladung nach Livry-Gargan folgend, konnte eine Delegation aus Stadträten und des Stadtjugendrates an der 50-jährigen Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft zwischen Livry-Gargan und Cerveteri teilnehmen und vor Ort intensive Kontakte knüpfen, die sicherlich ein Fortbestehen der sehr wichtigen städtepartnerschaftlichen Beziehungen gewährleisten. Gewiss wird der Stadtjugendrat in einer der nächsten Ausgaben des RathausReports darüber berichten.

Vor den „Großen Ferien“ werden den Mitgliedern der einzelnen Ausschüsse und des Stadtrates, für den am 23. und 24. Juli aufgrund der vielen Tagesordnungspunkte zwei Sitzungen angesetzt wurden, noch einige wichtige Entscheidungen abverlangt, bevor auch sie die sitzungsfreie Zeit genießen können.

Für ein wenig Entspannung zwischen den Sitzungen sorgt unser Altstadtfest vom 19. bis 21. Juli, auf das Sie sich hoffentlich auch schon freuen.

Genießen Sie die vielen Feste bei hoffentlich bestem Wetter und auch die zahlreichen Möglichkeiten der Entspannung in und um Fürstenfeldbruck.

Ihr

Erich Raff

Oberbürgermeister




zurück zur Übersicht


» nach Oben

Stadt Fürstenfeldbruck
Hauptstr.31
82256 Fürstenfeldbruck

Stand: 08/20/2019
Quelle: