Aktuelles

Einladung zur 4. öffentlichen Sitzung 2022 des Stadtjugendrats Fürstenfeldbruck  

Am Donnerstag, den 23.06.2022 um 19:30 Uhr im Amperium, Klosterstraße 2a, Fürstenfeldbruck

Tagesordnung

1.    Begrüßung
2.    Ausstellung "Stolen Memory" des AK Mahnmal im Hist. Verein FFB
3.    Satzungsänderungen
4.    SJR-Wahl 2022
5.    Pucher Meer
6.    Update zur bayrischen Jugendvertretung
7.    Sonstiges
8.    nichtöffentlicher Teil

Teilnahme auch online möglich unter folgendem Link dazuschalten: https://tum-conf.zoom.us/j/66652820478,  Kenncode: 972354

 

DEIN FÜRSTENFELDBRUCK. DEIN JUGENDTREFF. DEINE ENTSCHEIDUNG.

Mit einem Wettbewerb unter dem Motto „DEIN FÜRSTENFELDBRUCK. DEIN JUGENDTREFF. DEINE ENTSCHEIDUNG.“ wollen wir gemeinsam mit der Jugend in Fürstenfeldbruck und Umgebung einen Namen für das neue Jugendareal an der Klosterstraße 2a finden. Auf dem riesigen Gelände können Jugendliche künftig gemeinsam Zeit verbringen. Für die Brucker Jugend ist es oft nicht leicht geeignete Treffpunkte zu finden, an denen sich gemeinsam Zeit verbringen lässt. Das Problem: Im dicht bebauten Stadtgebiet gibt es oft Konflikte mit Anwohnern. Das gilt insbesondere für die wärmeren Sommer-Monate, wenn viel Zeit draußen verbracht wird. Viele Jugendliche weichen dann auf die Grünflächen entlang der Amper aus, doch auch das ist nicht gerne gesehen. Oft bleibt als einziger Treffpunkt das Pucher Meer. Das ist jedoch nicht nur weit außerhalb des Stadtgebiets, sondern als einziger Rückzugsort für die Jugend vor allem an den Wochenenden oft überlaufen. Künftig wird es daher eine zusätzliche Fläche im Stadtgebiet, an der Klosterstraße 2a, zwischen Schwimmbad und Klosterareal geben. Hier gibt es nicht nur große Grünflächen und einen Bolzplatz, künftig sollen auch Beachvolleyballplatz, Streetball-Flächen, Pumptrack für Mountainbikes sowie ein Lagerfeuerplatz entstehen.

„Gemeinsam mit der Fürstenfeldbruck Jugend wollen wir auf dem ehemaligen Stockschützenareal einen neuen Treffpunkt gestalten. Das bietet nicht nur ausreichend Platz, auch Konflikte mit Anwohnern dürften hier der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig liegt der Platz sehr zentral, ist durch zwei Bushaltestellen sowie die Nähe zur S-Bahn optimal angebunden und auch der Weg mit dem Radl ist nicht weit“, sagt Stadtjugendrat Benedikt Bucher. Jetzt sucht der Stadtjugendrat einen passenden Namen für das Gelände und möchte dabei auch die Fürstenfeldbrucker Jugend einbeziehen.

Bis einschließlich 9. März können dafür Vorschläge an den Stadtjugendrat gesendet werden. Das geht als Nachricht über Instagram (@sjr_ffb), via Facebook, per Mail an stadtjugendrat@beirat-ffb.de oder online über www.tiny.cc/jugendareal-ffb.

Unter allen Einsendungen wird dann der beste Vorschlag als künftiger Name ausgesucht und der Einsender erhält außerdem einen 50 Euro Gutschein des Brucker Heimatguthabens.

Kontakt:
E-Mail: stadtjugendrat@beirat-ffb.de
Ansprechpartner: Benedikt Bucher

Übrigens: Für die Reservierung der Hütte durch Vereine etc. hat der Stadtjugendrat (SJR) einen Online-Kalender eingerichtet https://calendly.com/stadtjugendrat-ffb. Hier wird einfach Zeitfenster, Datum, Uhrzeit und Kontaktdaten angeben und die Anfrage taucht automatisch im SJR-Mail-Postfach auf.


Stadtjugendrat 2021/2022

In der Altersgruppe 14 - 17 Jahre wurden folgende sechs Vertreter gewählt:

Veronika Droth (59 Stimmen) - 2. Stellvertreterin
Niklas Roth (38)
Loi Rothenberger (38)
Korbinian Butterer (37) - Vorsitzender
Emiliy Reeb (36)
Hannah Paulina Füner (35)

In der Altersgruppe 18 - 21 Jahre wurden folgende fünf Vertreter gewählt:

Valentin Eckmann (93 Stimmen) - 1. Stellvertreter
Fabian Eckmann (89)
Benedikt Bucher (74)
Quirin Droth (73)
Lena Sabokat (62)





Dies ist der amtierende Stadtjugendrat: Auf dem Bild links sind die Vertreter der Gruppe der 14- bis 17-Jährigen zu sehen. Nicht mit dabei ist Lena Sabokat, die leider verhindert war. Das rechte Bild zeigt die Vertreter der 18- bis 21-Jährigen. Auf beiden Aufnahmen sind neben OB Erich Raff, der die konstituierende Sitzung leitete, auch die beiden Jugendreferenten Lisa Rubin und Lukas Braumiller zu sehen.

Die ersten zehn Pfandringe sind da

Im Stadtgebiet wurden jetzt die ersten zehn Pfandringe angebracht. Diese sind ein Zusatz an öffentlichen Mülleimern für Pfandflaschen und Dosen. Zum Einsatz kommt ein Modell mit vier Köchern, das der ortsansässige Handwerksbetrieb Heid angefertigt hat. Vom Stadtjugendrat (SJS) entworfene Infosticker weisen auf die Funktion hin.

Die stellvertretende SJS-Vorsitzende Bianca Aßmus freut sich, dass das Projekt jetzt umgesetzt ist. Im Juli 2019 hatte das Gremium einen entsprechenden Antrag erfolgreich im Stadtrat eingebracht. „Die Idee der Pfandringe passt gut in das laufende Projekt Nachhaltig leben in Fürstenfeldbruck“, sagt Doreen Höltl von der federführenden Stabsstelle Soziale Angelegenheiten. Ziel ist es, dass Flaschen und Dosen nun nicht mehr im Gebüsch oder im Müll landen. So wird die Umwelt geschützt. Und Menschen, die auf Einnahmen aus Pfand angewiesen sind, müssen nicht mehr menschen-unwürdig in Mülleimern nach Flaschen suchen.

Montiert wurden die Pfandringe an zentralen Plätzen: An Bushaltestellen, an den Bahnhöfen sowie am Geschwister-Scholl-, am Viehmarkt- und am Volksfestplatz. Die Testphase soll ein Jahr dauern. Wenn sie gut angenommen werden, sollen weitere Pfandringe folgen.





Die Stadtjugendrätinnen Bianca Aßmus (li.) und Paula Frindte präsentierten gemeinsam mit OB Erich Raff die neuen Pfandringe.

 

Beiräte übergeben gemeinsam erarbeitetes Positionspapier für mehr Klimaschutz

„Mehr Klimaschutz in Fürstenfeldbruck“ – So lautet der Titel eines gemeinsam von Umweltbeirat und Stadtjugendrat erarbeiteten Positionspapiers. Die beiden Gremien hatten die einzelnen Punkte des Papiers und ihre Forderungen in einer öffentlichen Sitzung Anfang November mit Vertretern der Parteien und interessierten Bürgern diskutiert und Anregungen hierzu noch mit aufgenommen. Die verabschiedete Endfassung wurde am 18. November an Oberbürgermeister Erich Raff offiziell übergeben.

Positionspapier "Mehr Klimaschutz in Fürstenfeldbruck"





Georg Tscharke (Vorsitzender Umweltbeirat, li.) und Fabian Eckmann (Vorsitzender Stadtjugendrat, re.) übergaben ihr gemeinsam erarbeitetes Positionspapier „Mehr Klimaschutz in Fürstenfeldbruck“ an Oberbürgermeister Erich Raff.

 

Langes Wochenende in unserer Partnerstadt Cerveteri

„Am 28. November machten wir uns auf die Reise nach Italien mit dem Nachtzug, um der herzlichen Einladung zum zehnjährigen Jubiläum des Olivenölfestes in Cerveteri zu folgen. Wir waren eine kleine achtköpfige Gruppe, drei Stadträte und fünf Mitglieder des Stadtjugendrates, und waren schon alle sehr gespannt auf die vielen Eindrücke und Gespräche, die auf uns zukommen würden und natürlich die Menschen aus unseren Partnerstädten, da wir nicht nur die Italiener kennenlernen würden, sondern auch Abgesandte und Jugendliche aus den Partnerstädten Livry-Gargan und Almuñécar. Mit etwas Verspätung in Rom angekommen, wurden wir herzlich empfangen und mit einem kleinen Bus nach Cerveteri gebracht.

Nach einer kurzen Stadtführung lernten wir bereits am ersten Abend die anderen Delegationen der Partnerstädte bei einem gemeinsamen Essen kennen. Am nächsten Tag hatten wir volles Programm. Wir besuchten eine nahegelegene Burg mit einem wunderschönen Garten voller Zitronen- und Mandarinenbäume, ein kleines Dorf, wo Wein verköstigt und die Aussicht auf das Meer genossen wurde und zum Schluss machten wir einen Abstecher zum Strand. Danach ging es dann auch schon zum Mittagessen, bei dem viel gelacht, geredet und verspeist wurde. Anschließend am späten Nachmittag fuhren wir nach Rom, dort durften wir mit einem Guide die Stadt ein wenig besichtigen und rundeten unseren Abend in einem netten Restaurant ab.

Mittlerweile waren wir alle miteinander befreundet und hatten eine Menge Spaß zusammen. Und schon war es der letzte Tag unseres Aufenthaltes. Wir besuchten das Olivenölfest und probierten uns durch die zahlreichen Stände, an denen es abgesehen von Olivenöl alle möglichen Leckereien zu entdecken gab. Den krönenden Abschluss machte ein Festessen in einem historischen Gemäuer, bei dem alle noch einmal zusammen kamen, inklusive des italienischen Bürgermeisters Alessio Pascussi. Nach vielen Ansprachen und Dankesreden für das tolle Wochenende und die überaus großherzige Gastfreundschaft, die wir erleben durften, mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten.

Eines war uns allen, auch den anderen Delegationen, jedoch ganz klar: Das Stärken und Pflegen der Städtepartnerschaften, um so den Austausch zu vertiefen und interkulturelle und europaweite Freundschaften zu schließen und zu festigen, liegt uns allen sehr am Herzen. Wir bekamen weitere Einladungen nach Italien, Frankreich und Spanien und luden selbst auch wieder für den kommenden Herbst ein. Zudem werden wir Cerveteri weitestgehend unterstützen, einen eigenen Stadtjugendrat aufzubauen.

Es war ein überragendes Wochenende, für das ich mich nur herzlichst bei allen, die es möglich gemacht haben, bedanken kann. Wir wurden liebenswürdig umsorgt und betreut und es fehlte uns an nichts. In einer Atmosphäre von Freundschaft und Respekt konnten wir Eindrücke anderer Nationen und Kulturen sammeln und das gegenseitige Verständnis stärken. Mit großer Freude möchten wir unsere Städtepartnerschaften weiterhin pflegen und sehen weiteren Treffen und Austäuschen fröhlich entgegen.“

Reisebericht von Lea Schellenberg, Mitglied Stadtjugendrat

 





Der Austausch unter den Jugendlichen wurde beim Treffen der Partnerstädte in Cerveteri groß geschrieben. //Foto: Mirko Pötzsch

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Stadt Fürstenfeldbruck
Hauptstr.31
82256 Fürstenfeldbruck

Stand: 07/05/2022
Quelle: